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Schon
seit 1981, der „Ur-Zeit“ der Computerbranche, fertigte der „Ur“-Österreicher Franz-Joseph Mercedes-Mercedes, der
Gründer der „1.Computer-Börse“ ®
(gesetzlich geschützter Name) aus gebrauchten und neuen elektronischen Bauteilen, welche damals
noch mit Lochkarten, Telexstreifen und Magnetbändern als Speichermedien
liefen, die ersten Vorläufer was später einmal Personal Computer (PC) hieß.
Die „Ur“- 1.COMPUTER-BÖRSE ® wurde auf Grund
dieser jahrelangen Erfahrung im Dezember 1992 gegründet. Der Grund war
damals ein sehr profaner: Mit 50 Jahren verlor er seinen Job, dachte nicht
einen Tag daran dem Sozialsystem zur Last zu fallen, sondern sich selbst zu
helfen, mietete ein Ladenlokal und war dann viele Jahre, oft im 18 Stunden
Arbeitstag, auch an Wochenende und Feiertagen, ohne jemals einen Gewinn dem
Geschäft zu entnehmen, mit unermüdlichem Idealismus immer emsig dabei das
Geschäft immer weiter aufzubauen. Er war immer Idealist, um Geld ist es ihm
noch nie gegangen, wenngleich ihm wegen seines „scheinreichen“
Familiennamens manche Menschen ihm etwas anderes unterstellen wollten, was
nicht war oder ist, oder ihn gar mit allen möglichen und unmöglichen Tricks
übervorteilen wollten – es gibt niemand, welchen F.-J. Mercedes zu Recht
auch nur einen Cent schuldig geblieben ist – aber auch niemanden, welchem
selbst unter Einsatz aller Unrechtsmittel auch nur einen Cent aus ihm
herauswurzen konnte !

Selbst zwar keiner politischen Richtung zugehörig und ein Freidenker, war
er nicht nur mit seiner 1.Computer-Börse ® erfolgreich, sondern hatte auch
immer wieder Erfolg im Clinch gegen Überbürokratismus und Filzokratie in
Österreich, und setzte sich für mehr Selbstbestimmung und Freiheit jedes
Einzelnen ein. Unzählige Prozesse und Verfahren gegen alle möglichen
Institutionen, Behörden und selbst Gerichte hat er schon gewonnen. Und noch
jeder, der gegen ihn klagen wollte, hat nach Jahren verloren oder
aufgegeben. Ständig voll neuer Ideen, berichten laufend Fachzeitschriften,
Zeitungen, Wirtschaftsmagazine und Fernsehen über die Aktivitäten der 1.
Computer-Börse ®, wie auch über die stets außergewöhnlichen Aktionen des
Franz-Joseph Mercedes-Mercedes.
Als
absolut korrektem Geschäftsmann „vom alten Schlag früherer Österreicher“
galt bei ihm noch der Handschlag wie ein geschriebener Vertrag. Er war
immer ein zuverlässiger Geschäftspartner, der immer als persönlich
haftender Inhaber mit seinem Namen sein Unternehmen betrieb, im Gegensatz
zu den meisten anderen wo man den wirklichen Inhaber nirgends genannt
findet.

Jeder Private und jedes Unternehmen hatte die
Möglichkeit, Geräte in die 1. Computer-Börse zum Verkauf zu geben. Anlegern
mit Kapital gab die 1.Computer-Börse ® entsprechende Hinweise komplette
Konkursmassen aufzukaufen und zum Verkauf in Kommission zu geben. Weiters
bestanden Abkommen mit verschiedenen Herstellern, Großhändlern, Importeuren
und Handelsfirmen, welche ihre Überlager, Slow-Mover-Artikel, Restbestände
von alten Modellserien u.a. an die Erste Computer-Börse ® zum Abverkauf
übergaben. In Zusammenarbeit mit Masseverwalter von Firmenkonkursen wurden
auch Versteigerungen von Konkursmassen durchgeführt. Verkauft wurde alles.
Die durchschnittliche Warendurchlaufzeit betrug als vollkommen ungewöhnlich
in dieser Branche nur 10 Minuten, viel länger waren die meisten Artikel nie
auf Lager. Oft standen die Stammkunden schon im Geschäft und warteten
geduldig darauf bis neu angekommene Ware getestet wurde – oft kam Herr Mercedes nicht
einmal dazu, das Preisschild fertig anzuschreiben, und schon war die Ware
verkauft. Hauptprinzip im Geschäft – obwohl eigentlich nur ein kommerziell
betriebener Flohmarkt - war immer peinlichste Ordnung und Sauberkeit, zwar
Verkauf ohne Garantie aber alle Artikel geprüft, und mit genauer
technischer Beschreibung preisausgezeichnet. Zwei Drittel der Kunden waren
daher auch jahrelange Stammkunden.

1.COMPUTER-BÖRSE (übliches Gedränge)

Franz-Joseph Mercedes-Mercedes (vorher)

Franz-Joseph Mercedes-Mercedes (gestern)
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Rund
700 Kaufwütige kamen jeden Tag um nachzusehen was es „neues Altes“ in den Schaufenstern
zu sehen gibt. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch an den Wochenenden und
an den Feiertagen, bei Sonnenschein aber auch bei ärgstem Regen und Schnee,
pilgerten die Stammkunden vor die Schaufenster. Es gab Zeiten, da legten
sich Kunden bereits bei eisiger Kälte um 6 Uhr früh im Schlafsack vor die
Eingangstüre, um zu warten bis um 11 Uhr aufgesperrt wurde, um als erster
den anderen Kunden ein begehrtes Schnäppchen zu kaufen. Legendär schon
waren die Abverkaufstage: um Platz zu machen für neue Anlieferungen, wenn
zu viel Ware auf Lager war, gab es Montag 11 Uhr alles verbilligt – da
standen manchmal bis zu zweitausend Leute schon Stunden vor den
Öffnungszeiten Schlange – der Andrang der Kunden war so groß, alle wollten
gleichzeitig hinein und hinaus, so daß keine mehr durch kam, selbst als FJ
Mercedes die Polizei um Hilfe rief, und sogar mit Gummiknüppeln und Prügeln
versucht wurde, einen Durchgang zu schaffen – vergebens, denn jeder rief
„ich will auch einen Computer!“ Ähnliches spielte sich auch am Messestand
der 1.Computer-Börse auf der IFABO ab: als der ORF über den Messestand der
1.Computer-Börse berichtete und meldete, daß um 14 Uhr alle ausgestellte
Ware an den Höchstbietenden versteigert werde, strömten von allen Seiten
hunderte Kaufwütige auf den Messestand ein, und wohl einmalig in der
Messegeschichte überrannte das Publikum bereits um 13 Uhr 30 den Messestand
wie eine siegreiche Armee und nahm alles ohne zu bezahlen mit. In den
vorderen Reihen wurden die Messebesucher einfach niedergetrampelt. Ein
Kaufwütiger stand auf dem Hals eines am Boden liegenden Jugendlichen, der
schon ganz blau war im Gesicht und sicher gestorben wäre, hätte FJ Mercedes
nicht ein paar Kartons mit Computerzubehör geöffnet und die Ware einfach
über die Köpfe der Leute „gegen den Strom“ geworfen – worauf auch der auf
dem Hals des Jungen stehende Kaufwütige in die Richtung der Ware hetzte –
und FJ Mercedes so dem Jugendlichen das Leben rettete! Alles keine
erfundenen Gschichtln, sondern Tatsachen durch Zeitungsbereichte,
Videofilme und Fotos bewiesen. Ereignisse welche nie wieder jemand
nachmachen kann, da niemand solche „verrückten“ Ideen hat, wie FJ Mercedes
diese immer wieder hatte !
Wenn
daher den Laden ein Schild zierte „Jede Frage 20.- Euro“, so war dies nicht
böser Wille, sondern anders konnte man den permanenten Kundenansturm und
die billigen Preise ohne Personal nicht schaffen. Das Prinzip „Nehmen,
zahlen, gehen“ war von den Stammkunden sehr geschätzt – lieber preiswert
einkaufen als wie sinnlos palavern und dann doch nichts kaufen. Der
Geschäftsbetrieb war in seiner Art etwas einmaliges
in Österreich – aber immer sehr sauber und ordentlich geführt, wenngleich
nur eine Art Flohmarkt, hatte alles übersichtlich seinen Platz, alles war
geprüft. Aber eben mit rustikalem Humor betrieben, wie zB auch im
ORF-Beitrag „Wiener Originale“ sehr treffend gezeigt. Wenn eine Kunde
zufrieden ist, kauft er, zahlt, geht – spricht nie zu seinen Bekannten
darüber. „Mercedes-Sprüche“ aber wurden weiter überall erzählt. Beugt sich
zB ein pfeiifenrauchender Kunde über das
Verkaufspult, redet auf FJ Mercedes ein – dieser ruft laut zum Kunden:
„Hören Sie, Sie stinken aus dem Mund wie eine Kuh aus dem Arschloch !!!“. Ein anderer Kunde wollte eine Festplatte
kaufte, und fragte obwohl „geprüft“ darauf stand: „Du haben diese
Festplatte geprüft?“. Lapidare Antwort von FJ Mercedes: „Wenn Sie wollen,
kann ich diese nochmals prüfen!“. Kunde begeistert: „Jaaah!“. FJ Mercedes schmeisst darauf die Festplatte an die Wand, knallt
diese auf den Boden, springt darauf herum, und sagt trocken: „vorher ist
die Festplatte gegangen – jetzt geht sie nicht mehr!“. Das Ergbnis aber war: die Leute erzählten überall von ihren
unglaublichen Erlebnissen, jahrelang immer wieder – und andere Leute kamen
um sich das anzusehen, und um dann auch etwas zu kaufen. Es war die beste
indirekte Werbung – und das war der eigentliche Sinn dahinter. FJ Mercedes
war eigentlich ein innerlich herzensguter Mensch, der niemand etwas böses
wollte – äußerlich aber verbittert durch Menschen welche nur ihre
vermeintlichen „Rechte“ forderten, aber nicht die mindesten Pflichten
erfüllen wollten, und durch jahrelange sinnlose Kämpfe gegen eine absurde
weltfremde Justiz und Überbürokratie, welche erste froh ist, wenn auch der
letzte Selbständige vernichtet ist und die Beamten nur noch sich selbst
verwalten können.
Manche
Stammkunden kamen nicht um etwas zu kaufen, sondern sie stellten sich eine
halbe Stunde in eine Ecke um dem lustigen Kundenverkehr zuzusehen – für
diese Leute war dies schöner als Kino und Fernsehen !
F.-J.
Mercedes war ein unnachahmliches Original – jeder der seine Sprüche und
Scherzschilder nachahmen wollte, erlitt damit Schiffbruch.
Die
Telefone klingelten praktisch permanent. Bei tausenden Telefonanrufen pro
Tag war es daher schwierig durchzukommen – das Beste war daher, selbst in
der 1.Computer-Börse vorbeizukommen, und oft standen so viele Leute vor dem
Geschäft, daß man eher an Völkerwanderungen denn an einen Verkaufsladen
dachte. Von was „Oscar Pauer“ in seiner Cosmos-Werbung nur träumte, hier
spielte es sich life ab ! Die 1.Computer-Börse ®
wurde mit der Zeit in den rund 20 Jahren ihres Bestehens so eine Art Wiener
Institution, ein fester Begriff in der Branche. Jeder der
irgendeinmal mit Computern zu tun hatte, kam irgendwann einmal auch in
diesem originellen Laden vorbei. Der Bekanntheitsgrad von F.-J. Mercedes
und seiner 1.Computer-Börse ® wurde immer größer. In fast allen bekannten
in- und ausländischen Talk-Shows nahm er teil, aber auch in Sendungen wie
„Schauplatz Gericht“ und „Wiener Originale“ erschienen Sendungen über ihn.
Es war die beste, für ihn kostenlose Werbung.
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Jeder
andere hätte ein paar Millionen für Werbung ausgeben können, und hätte
nicht diesen Bekanntheitsgrad erreicht. Wenn es auch ein paar
minderbemittelte Volltrottel nie begriffen haben, und sogar noch Beschimpfungs-Blogs ins Internet gestellt haben, weil
ich vor ihnen trotz fast gratis (und als nicht Fachgeschäft!!!) auf die Knie
gerutscht bin, damit sie mit „gschamster Diener“ etwas kaufen: die Werbung
von F.-J. Mercedes beruhte auf dem „Benetton-Effekt“. FJ Mercedes war nie
ein „Sexomat“, noch hatte er jemals zB irgendetwas gegen Ausländer, im
Gegenteil, viele seiner engsten Freunde sind Ausländer.
Die
Idee hinter allem war nur: normale Werbung wirkt nicht mehr, die Menschheit
ist zu überfüttert mit Werbung – seine oft rustikale „Werbung“ wirkte aber
immer. Daß hinter seinen meist rustikalen Scherzen und Aussprüchen aber der
Humor (eher Galgenhumor eines selbst oft sehr verzweifelten), eines zwar
leidgeprüften, aber innerlich herzensguten Menschen steckte, merkte auch
nicht jede/r, die sich für besonders blöd-intelligent hielten, weil sie
oberflächlich ohne einer Sache auf den Grund zu gehen an ihren eigenen
Vorurteilen festhielten. In dieser home page sind einige solcher Filme und
Presseberichte. Wer diese ernst nimmt, oder sich davon eine Meinung über FJ Mercedes machen will, ist schlichtweg
doof, ist selbst ein untoleranter Rassist, Sexist, und/oder Impotenzler und Fanatiker. Als Beispiel zB kritiserte FJ Mercedes die doppelte Moral der
Amerikaner, doch kein Journalist hat je eine Zeile darüber geschrieben,
aber seinen Monika Lewinsky Scherz verbreitete die APA gleich als Wahrheit
an die gesamte Weltpresse.
Obwohl
einige Irre im Laufe der Jahre immer wieder versucht haben, die Idee von
Franz-Joseph Mercedes nachzumachen, wurde die 1.Computer-Börse nicht nur
mit Abstand das führende Unternehmen auf diesem Markt, sondern auch das
einzige und am längsten überlebende Unternehmen dieser Branche. Praktisch
alle Nachahmer haben nach ihm aufgesperrt und vor ihm wieder zugesperrt,
meist mit Konkurs.
Durch
den Bekanntheitsgrad der 1. Computer-Börse kaufte das Unternehmen praktisch
fast alles auf, was der Markt auf diesem Gebiet hergab. Der Abverkaufs- und
Gebrauchtmarkt in Österreich ist relativ limitiert, da blieb für die
anderen nicht mehr viel Ware übrig. Wer daher etwas zu verkaufen hatte,
oder etwas kaufen wollte, dem wurde von vielen Seiten empfohlen als erstes
zur Ersten Computer-Börse zu gehen!
Doch
dann hatte FJ Mercdes der Überarbeitung einmal
genug - jahrelang ohne Urlaub, ohne Krankenstand, unter Verzicht auf alles
Tag und Nacht zu arbeiten, es wurde irgendwann einfach zu viel. Er gab den
Betrieb auf, obwohl die Kauflustigen bis zuletzt zeitweise immer noch im
Sekundentakt zur Geschäftstüre hereinkamen. Er wollte sich hinfort mit
einem Verein mehr sozialen Aufgaben widmen. Der frühere „Mercedes“ ist
eigentlich gestorben, alle früheren Presseartikel, TV-Filme usw zeigen
einen Menschen den es heute nicht mehr gibt.
Die
neuen Mieter (kein Nachfolger)
verwandelten den Betrieb innert weniger Wochen in eine Art
Lachkabinett wie im Prater, oder eher noch in eine Art Geisterbahn, in eine
finstere, stinkende, abstruse, schmutzige Müllhalde von teilweise uraltem
absurdem, teilweise defektem, unverwendbaren Computerschrott zu abnormal überhöhten
Preisen, oft weit über den Neupreisen was das Klump vor Jahren gekostet
hat. Man könnte meinen man ist unter den Müllmenschen von Indien (das alles
ist nicht unsere Meinung, sondern es sind die Kommentare von Nachbarn und
Kunden, welche diese in ganz Wien teilweise sehr verärgert herum
erzählen!!!). Im Verkauf sind Leute tätig die aussehen wie
Geisterbahnschaffner, und die nicht einmal richtig deutsch kennen, und die
wenig Ahnung von Computer haben (auch dies sind nicht unsere, sondern die
Kommentare ehemaliger Kunden) – wo früher die Kunden im Sekundentakt kamen,
und wo laufend Ware Lkw-weise angeliefert wurde, geht es nun so ruhig zu
wie auf einem Computer-Friedhof. Und man verkauft sogar alte Fensterwischer
und ähnliches wie Kinderscheberl. Von uns aus ist
dies alles humorvoll, nicht böse gemeint, aber wenn man dies sieht, weiß
man nicht, ob man lachen, weinen oder sich ganz einfach nur wundern soll.
Die früheren Stammkunden blieben so grossteils entsetzt aus – vom früheren Bekanntsheitsgrad hätten mehrere Computergeschäfte
nebeneinander gut leben können, aber so wurde mit dieser immer mehr
vergammelnden Bruchbude alles kaputt gemacht. Man muß jeden Tag betonen,
daß es sich um einen Neumieter handelt, keinen Nachfolger. Wenn die neuen
Mieter unseres ehemaligen Ladens immer weniger Geschäft machen, sollen sie
bei sich selbst und nicht wo anders die Fehler suchen – diese haben sich
aus eigenen Fehlern selbst ruiniert, und es so wie es aussieht nur noch
eine Frage der Zeit, bis diese zusperren müssen.
Nur
deswegen wollten viele treue Stammkunden von FJ Mercedes weitermachen wie
früher, wollten seine Ideen weiterleben lassen. Teilweise Pensionisten die
ihr Leben noch aktiv gestalten wollten, und junge Joblose haben daher aus
idealistischen Gründen den Verein (Vereinsleitung: Gerhard Poller)
gegründet: den 1.COMPUTER-BÖRSE-VEREIN ®. Der Betrieb wird nun als
ideeller, absolut besitzloser, nicht gewinnorienter, behördlich genehmigter
Verein geführt. Inzwischen nur noch ohne Geschäftslokal, nur noch virtuell
im Internet, ohne Geschäftslokal. Ein sozusagen unpfändbarer Verein für alle,
die geistige Interessen haben und die Computer aus Leidenschaft lieben!
Manche
mögen denken „aha, die haben wie so manche Ausländer - Neuösterreicher
einen Verein gegründet, um so heimlich mehr zu verdienen“. Diese Neider
wissen nicht, daß Vereine seit der diesbezüglichen Gesetzesreform anderen
juristischen Gesellschaftsformen wie GmbH, KEG, OEG, usw praktisch nicht
nur gleich gestellt sind, sondern eben deswegen sogar mehr den
Behördenkontrollen ausgesetzt sind wie jede andere Rechtsform. Man hat
heute keine Vorteile mehr als Verein. Es geht hier nicht um Geld, sondern
die meist schon im Pensionsalter befindlichen Vereinsgründer haben sich zum
Ziel gesetzt, den Rest ihres Lebens mehrheitlich geistigen und sozialen
Zielen zu widmen. Man will noch etwas tun, aktiv sein, und nicht wie andere
nur noch in den Wartezimmern von Ärzten verkommen.
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